Montag, 5. Februar 2007

Wissenswüste oder Informationsflut

Oder wie E. Stoiber sagen würde: „Meine Damen und Herren, wüwü wütet, ehh wüstet das Wissen, die flutende _ Pause_ Form?) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,460772,00.html

Klaus Eck hat in seinem PR-Blogger (http://www.pr-blogger.de) zusammen mit Ulf J. Froitzheim 10 Thesen formuliert. Eine der Thesen lautet:

Dass sich das Wissen der Menschheit exponentiell vermehrt,
ist Quatsch. Was explosionsartig zunimmt, sind Worte.

Was macht Worte zu Wissen? Für Informationsjunkies sind es heute paradiesische Zustände. Internet, Mp3 Player, Handy, Fernsehen, DVD, Bücher, Podcasts, Blogs,… Alles verfügbar, zu jeder Zeit.

Es kommt zunehmend darauf an, aus der Informationsflut das für sich Wichtige zu selektieren.
Denn was zuviel ist, ist zuviel. Wer viel isst, braucht viel Bewegung. Wer viel (Informationen) aufnimmt, muss auch wieder abgeben können (etwas aus den Informationen machen) Eine allzu bekannte Lebensweisheit. Balance. Tag/Nacht, Aktivität/Ruhe, Aufnehmen/Verdauen, Vielfalt/Einfachheit.

Nur Therorie? Genau.
Deshalb: Haben Sie Lust auf ein Experiment?
  1. Überlegen Sie jetzt für sich, wie Sie heute Ihr Informationshintergrundrauschen reduzieren könnten. (Vielleicht sofort Schluss mit Frischfisch?!).
  2. Reduzieren Sie dieses Rauschen, halten Sie es den Tag über durch.
  3. Ziehen Sie abends Bilanz. Was war anders. Schreiben Sie es uns, wenn Sie es uns und anderen „abgeben” möchten.
  4. Wenn es für Sie gut war, wie machen Sie es morgen?

Kommentare:

Alexander Greisle hat gesagt…

Jetzt schon wieder Schluß machen mit frischem Fisch? Habs ihn ja gerade erst entdeckt. Jetzt bleib ich erst mal ein bischen und schau mir das an.

Interessante Gedanken.

Anonym hat gesagt…

Ja, wahrscheinlich deshalb ist es